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Aktuelles der Kanzlei Ehrhardt & Kreyer

Aktuelle Entscheidungen, Themen und Fragestellungen

Die Anzeigepflicht beim Verlust von Reisegepäck 17.08.2017

Ein praxisrelevantes und gerade in der Urlaubszeit bedeutendes Thema ist der Verlust von Reisegepäckbei einer Flugreise. Dem Grunde nach haftet der Flugunternehmer auf Schadensersatz, soweit das Reisegepäck ganz oder teilweise verloren geht. Allerdings kann ein solcher Anspruch leicht durch das Versäumen der Anzeigefrist verloren gehen, wie durch das AG Frankfurt a.M. in einer Entscheidung vom 05.07.2016 (31 C 3884/15 (74)) nochmals klargestellt hat. Soweit der Flug den Regelungen des sog. "Montrealer Übereinkommens" (MÜ) unterliegt, ist zu Erhalt der Ansprüche eine Schadenanzeige gegenüber dem befördernden Flugunternehmen innerhalb von 21 Tagen (Art. 31 Abs. 2 MÜ) ab Abgabe des Gepäckes erforderlich, aus welcher sich auch in etwa die geltend gemachten Ansprüche ergeben. Besonders wichtig: eine Anzeige am Gepäckschalter oder gegenüber dem Reiseveranstalter reicht hierzu nicht aus! Die Anzeige muss ggenüber dem Flugunternehmen erfolgen. Dementsprechend sind die Anzeigen besonders sorgfältig und innerhalb der relativ kurzen Frist anzufertigen.

Noch kürzer sind die Fristen, wenn das Gepäck zwar ausgeliefert wird, jedoch Teile des Inhaltes fehlen. Hier beträgt die Anzeigepflicht nur 7 Tage. Wird die Frist versäumt, können unter Umständen alle Ansprüche verloren gehen.

Wenn auch Sie ein Gepäckstück oder Teile Ihres Gepäckes verloren haben, steht Ihnen Herr Rechtsanwalt G. Arno Hilgenstock, Fachanwalt für Transport- und Speditionsrecht für Rückfragen immer gerne zur Verfügung.


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